Die Feuerwehren leisten einen unverzichtbaren Beitrag für unser Gemeinwesen“, betont Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer. „Sie rücken zu jeder Tages- und Nachtzeit aus. Sie leisten technische Hilfe und bekämpfen Brände. Damit leisten sie einen elementaren Beitrag zur Gefahrenabwehr: im Regierungsbezirk Freiburg“.

Damit die Feuerwehren optimal arbeiten können, unterstützt sie das Land Baden-Württemberg in diesem Jahr mit rund 14,7 Millionen Euro. Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, fließen davon rund 11,9 Millionen Euro in die Förderung von Projekten. Mit 2,8 Millionen wird das Feuerwehrwesen im Regierungsbezirk pauschal gefördert.

„Wir haben im Regierungsbezirk Freiburg starke Feuerwehren, die für uns alle täglich im Einsatz sind. Die Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner leisten hierdurch einen unverzichtbaren Beitrag für unser Gemeinwesen und das überwiegend im Ehrenamt. Mich freut es ganz besonders, dass wir diese wertvolle Arbeit im Jahr 2022 mit der Förderung aller beantragten förderfähigen Vorhaben unterstützen können“, sagte Schäfer und dankte den Angehörigen der Feuerwehren für ihr Engagement.

Insgesamt haben die Kommunen, Landkreise und die Stadt Freiburg 238 Anträge auf Zuwendung zur Projektförderung mit einer Antragssumme von rund 13 Millionen Euro eingereicht. Gefördert wurden:

• 42 Löschfahrzeuge

• 13 Neubauten oder Erweiterungen/Umbauten von Feuerwehrhäusern

• 22 Rüst- und Gerätewagen

• 6 Drehleitern

• 805 Digitalfunkgeräte

Um den Betrieb von Feuerwehrhäusern bei Stromausfällen zu gewährleisten, wurden zudem zehn Netzersatzanlagen gefördert.

Die Zuwendungen zur Feuerwehrförderung werden in Baden-Württemberg aus dem Landesanteil am Aufkommen aus der Feuerschutzsteuer gewährt. Über die Zuwendungen für die Projekte der Landkreise des Regierungsbezirks Freiburg und des Stadtkreises Freiburg entscheidet das Regierungspräsidium Freiburg selbst.

Daneben erhalten die Kommunen über die Landratsämter pauschalisiert eine Landeszuwendung für jeden Feuerwehrangehörigen der Einsatzabteilungen in Höhe von 90 Euro und für jeden Jugendfeuerwehrangehörigen in Höhe von 40 Euro.

Die Landkreise erhalten außerdem pauschal 3500 Euro für Maßnahmen der Feuerwehr und für den feuerwehrtechnisch bedingten Aufwand des Kreisbrandmeisters und seiner Stellvertreter.