Mit der Entscheidung des Freiburger Gemeinderats am 6. Dezember steht fest, dass Meike Folkerts neue Leiterin des Referats für Steuerung und Koordination der Stadt Freiburg im Breisgau wird. Sie verlässt voraussichtlich zum 1. März 2023 Titisee-Neustadt und tritt vom Bürgermeisteramt zurück.

Folkerts wird künftig in der Stadtverwaltung in Freiburg an zentraler Stelle die wichtigen und dezernatsübergreifenden Themen des Oberzentrums koordinieren sowie die Geschäftsführung des Freiburger Gemeinderats sowie weiterer Gremien übernehmen.

Titisee-Neustadt gut aufgestellt

„Die Erfahrungen der letzten Jahre in Titisee-Neustadt haben mich geprägt und für diese Erfahrung bin ich sehr dankbar. Die Stadt Titisee- Neustadt ist jetzt gut aufgestellt, auch dank der guten Zusammenarbeit und engagierten Arbeit von Gemeinderat und Verwaltung“, erklärt Folkerts.

Besonders dankbar sei sie darüber, dass es gelungen ist, in schwierigen Zeiten mit dem Team der Stadt und dank der sehr guten Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat frischen Wind in die Stadt zu bringen, dabei die Segel grundlegend neu zu setzen, seit Jahrzehnten offene Projekte umzusetzen und wichtige Impulse zu geben. Beispielsweise bei der Schulentwicklung, Bürgerbeteiligung, Stadtentwicklung, Digitalisierung und Schaffung kreativer und gemeinschaftlicher Orte zum Zusammenkommen in allen Ortsteilen seien wichtige Erfolge erzielt worden. Daneben seien in ihrer dreijährigen Amtszeit die Krisen der Corona-, Geflüchtetenkrise und aktuellen Energiemangellage zu bewältigen gewesen.

Nach reiflicher Überlegung und einigen Gesprächen mit ihrer Familie und Vertrauten habe sie sich für einen Wechsel und letztlich dafür entschieden, die Bedürfnisse von Beruf und Familie besser vereinen zu können während sie sich weiterhin im kommunalen Rahmen in der Region, an zentraler Stelle einbringen kann. Der Lebensmittelpunkt der Familie sei Freiburg, wodurch sich alleine deshalb schon eine Erleichterung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie ergebe. Daneben sei die persönliche Belastung in den letzten drei Jahren durch die Krisenbewältigungen, der Aufarbeitung erheblicher Problembereiche sowie der eigenen Anspruchshaltung an die Ergebnisse immens gewesen. „Die Entscheidung zu wechseln ist deshalb eine Entscheidung für die Familie – nicht gegen Titisee-Neustadt“, betont Folkerts.

Die neue Stelle biete ihr die Chance ihre Erfahrung und Können in einem größeren, kommunalen Rahmen an einer zentralen Steuerungsstelle in der Verwaltung einzusetzen, so Folkerts. Dabei sei ihr wichtig, dass das in Titisee-Neustadt Erreichte in gute Hände übergeht und es einen geordneten Übergang gibt. So soll der Wechsel zum 1. März 23 erfolgen.

Neuwahlen im März 2023

Die Arbeit der Verwaltung wird plangemäß fortgesetzt. Der Gemeinderat wird sich voraussichtlich schon in seiner Dezember-Sitzung mit den Modalitäten der Ausschreibung und Wahl des neuen Bürgermeisters beschäftigen. Eine Neuwahl könnte dann schon im März 2023 erfolgen.